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Das Glück ist das einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt.
Albert Schweitzer
Im Dialog mit Fachkräften
Wir würden uns sehr freuen, wenn das tägliche Tun der Pflegeeltern mehr Beachtung und Würdigung findet und möchten in diesem Sinne mit Fachkräften in Dialog treten. Interessierten Kollegen geben wir hier die Möglichkeit unsere Einstiegskonzeption zur Pflegeelternbegleitung einzusehen. Eine vereinfachte Übersicht gibt ergänzend schnell Aufschluss über unsere erste Begleitungsidee. Immer wieder einmal werden wir über Prozesse berichten, fachliche Dinge von uns einstellen und ggf. auch thematische Verknüpfungen zu Dritten herstellen.

Vorschau

Im August 2018 finden zwei Veranstaltungen statt, ein gemeinsamer Austausch mit dem Landesjungendamt in Chemnitz zur Reflexion der bisherigen Angebotsentwicklung und eine gemeinsame externe Klausurtagung mit dem Pflegekinderdienst des AfJS an, zur Reflexion der bisherigen Kooperationsprozesse und zukünftigen Ausgestaltung.

Rückschau

Die ganzheitliche Konzeptidee zu Dialogkultur stieß von Beginn an auf viel positive Resonanz. Es herrscht viel Einigkeit darüber, dass man dringlichst die Pflegeeltern besser „versorgen“ sollte. Selbstredend traten verschiedenste fachliche Fragen, punktuell auch Unsicherheiten zu Tage. Im Dialog gelang aber ein guter Synchronisationsprozess. Der Jugendhilfeausschuss sprach im März 2016 überdeutlich seine Unterstützung aus und beauftragte das Amt für Jugend und Soziales des Vogtlandkreises, den Weg für diese Form der Pflegeelternbegleitung zu ebnen.

Im Folgenden fand ein Austausch mit dem Landesjugendamt in Chemnitz statt. Auch da befürwortete man das Konzept mit seiner fachlichen Herangehensweise und noch im Dezember 2016 schlossen wir eine Kooperationsvereinbarung mit dem Landesjugendamt und dem Amt für Jugend und Soziales des Vogtlandkreises ab. Darauf aufbauend bemühten wir uns erfolgreich um Landesförderung beim Sächsischen Ministerium für Soziales und Familie. Von 2017 bis 2018 werden wir auf Landesebene die Projektetablierung reflektieren und fachlichen Austausch tätigen.

Kurz vor Jahresende 2016 suchten wir das Gespräch mit der Erziehungsberatungsstelle der AWO in Reichenbach, die als eine von zwei Beratungsstellen im Vogtlandkreis mit Ihrem Engagement jährlich die Erstschulung der neuen Pflegeeltern vornehmen. Bei der AWO in Reichenbach war man bemüht, uns Einblicke in die Pflegeelternschule samt ihren Arbeitsweisen und Erfahrungswerten zu gewähren. So ist es uns möglich, unser Agieren an der Schnittstelle zur Versorgung „danach“ anzupassen. Darüber hinaus wurde klar, wo die Bedarfe womöglich besonders bestehen. Bei passender Gelegenheit wollen wir einander wieder austauschen.

In Kontakten zum Pflegekinderdienst wurden verschiedenste Sachverhalte zur aktuellen Pflegesituation im Vogtland und zu unserem Wirken besprochen. Wir haben auch erste Themen eingebracht, die Teile der Pflegeelternschaft anregten. Beispielsweise wurde von uns erfragt, inwieweit es angemessen ist, bitte allen Pflegeeltern zukünftig umfänglich sämtliche Unterstützungsformen transparent zu machen, so dass alle Pflegeeltern mit Information relativ gleichsam versorgt sind. Es herrschte Einigkeit, dass ein Mehr an Transparenz und Multiplikation eine angemessene Investition in die Zukunft ist, natürlich insbesondere für die Familien, aber als „gute Werbung“ für etwaig neue Pflegefamilien. Nun ist hier für die Pflegeeltern ein erster „Ressourcen-Fundus“ eingestellt, den es gemeinsam mit Pflegeeltern, Sozialarbeitern und Dritten zu erweitern gilt.

Einer Einladung der Plauener Erziehungsberatungsstelle folgend, stellten wir im August auch dort unsere Arbeit vor und besprachen Formen der Zusammenarbeit. So fand z.B. im November im Rahmen einer der Pflegeelternschulungen der Beratungsstelle unsere Teilnahme statt, um den neuen Pflegeeltern die Dialogkultur-Unterstützungsangebote kurz darzulegen.

Anfang April 2018 nutzen wir einen Klausurtag mit Teilnahme einer externen Fachkraft zur Auseinandersetzung mit fachlichen Fragen und etwaigen Modifizierungen in unserem täglichen Tun. Dieses Klausurmoment diente auch unserer Synchronisation als Arbeitsgemeinschaft bezüglich der Arbeitsweisen und Haltungen. Noch im selben Monat veranstaltet das AfJS erstmals in unseren Räumen seine jährliche, obligatorische Weiterbildungsveranstaltung für die Pflegeelternschaft. Wir kümmerten uns helfend um den Rahmen, die Räume und die Versorgung. Zu dem nutzen wir die Begegnungen zur Vorstellung unserer Arbeit und unseren Zukunftsideen. Die Veranstaltung erfreute sich von Beginn an großer Beliebtheit und wird rückblickend ebenso sehr positiv bewertet.

Unsere ambitionierte Erstkonzeption haben wir nach allen ersten, prägenden Erfahrungen, Austauschen und Erlebnissen, jedem neuen Dazulernen stets gedanklich ein wenig fortgeschrieben. So sind wir parallel damit beschäftigt, diese nach und nach dem Machbaren und Lohnenswerten besser anzupassen. Ziel ist es, bis Jahresende die einst 2015/2016 theoretisch anvisierten Konzeptideen, mit den Erfahrungen und Erwartungen zweier Praxisjahre nun so in Einklang zu bringen, dass die Konzeption als Angebotsgrundlage für den Folgezeitraum nach der Landesförderungen insgesamt gut stimmig und zielsetzend sinnvoll ist.

Im Mai 2018 ging den drei behördlichen Partnern, dem Landratsamt, dem Kommunalen Sozialverband Sachsen und dem Landesjugendamt unser Jahresbericht 2016 zu. Am 29. Mai fand auf Leitungsebene ein Trägergespräch bei Dialogkultur statt, in dem im Detail über die bisherigen Anstrengungen auf allen Ebenen berichtet wurde und Zukunftsaufgaben beraten wurden. Das AFJS unterstützt das Angebot weiterführend und wird die Zukunftsfinanzierung gewährleisten. Die konkrete Zusammenarbeit mit dem PKD gilt es nun zu reflektieren. Gemeinsame Zielsetzungen für die Zukunft werden angestrebt.


Flyer "Dialogkultur"Konzeption "Dialogkultur"

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