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Das Glück ist das einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt.
Albert Schweitzer
Im Dialog mit Fachkräften
Wir würden uns sehr freuen, wenn das tägliche Tun der Pflegeeltern mehr Beachtung und Würdigung findet und möchten in Dialog mit Fachkräften treten. Interessierten Kollegen geben wir hier die Möglichkeit unsere Einstiegskonzeption zur Pflegeelternbegleitung einzusehen. Eine vereinfachte Übersicht gibt ergänzend schnell Aufschluss über unsere Begleitungsidee. Im weiteren Etablierungsprozess werden wir fachliche Dinge von uns einstellen und auch thematische Verknüpfungen zu Dritten herstellen.

Die ganzheitliche Konzeptidee zu Dialogkultur stieß von Beginn an auf viel positive Resonanz. Es herrscht viel Einigkeit darüber, dass man dringlichst die Pflegeeltern besser „versorgen“ sollte. Selbstredend traten verschiedenste fachliche Fragen, punktuell auch Unsicherheiten zu Tage. Im Dialog gelang aber ein guter Synchronisationsprozess. Der Jugendhilfeausschuss sprach im März 2016 überdeutlich seine Unterstützung aus und beauftragte das Amt für Jugend und Soziales des Vogtlandkreises, den Weg für diese Form der Pflegeelternbegleitung zu ebnen.

Im Folgenden fand ein Austausch mit dem Landesjugendamt in Chemnitz statt. Auch da befürwortete man das Konzept mit seiner fachlichen Herangehensweise und noch im Dezember 2016 schlossen wir eine Kooperationsvereinbarung mit dem Landesjugendamt und dem Amt für Jugend und Soziales des Vogtlandkreises ab. Darauf aufbauend bemühen wir uns um Landesförderung beim Sächsischen Ministerium für Soziales und Familie. Von 2017 bis 2018 werden wir auf Landesebene die Projektetablierung reflektieren und fachlichen Austausch tätigen.

Kurz vor Jahresende 2016 suchten wir das Gespräch mit der Erziehungsberatungsstelle der AWO in Reichenbach, die als eine von zwei Beratungsstellen im Vogtlandkreis mit Ihrem Engagement jährlich die Erstschulung der neuen Pflegeeltern vornehmen. Bei der AWO in Reichenbach war man bemüht uns Einblicke in die Pflegeelternschule samt ihren Arbeitsweisen und Erfahrungswerten zu gewähren. So ist es uns möglich, unser Agieren an der Schnittstelle zur Versorgung „danach“ anzupassen. Darüber hinaus wurde klar, wo die Bedarfe womöglich besonders bestehen. Bei passender Gelegenheit wollen wir einander wieder austauschen.

In Kontakten zum Pflegekinderdienst wurden verschiedenste Sachverhalte zur aktuellen Pflegesituation im Vogtland und zu unserem Wirken besprochen. Wir haben auch erste Themen eingebracht, die Teile der Pflegeelternschaft anregten. Beispielsweise wurde erfragt, inwieweit es angemessen ist, allen Pflegeeltern zukünftig umfänglich sämtliche Unterstützungsformen transparent zu machen, so dass alle Pflegeeltern mit Information relativ gleichsam versorgt sind. Es herrschte Einigkeit, dass ein Mehr an Transparenz und Multiplikation eine angemessene Investition in die Zukunft ist, natürlich insbesondere für die Familien, aber als „gute Werbung“ für etwaig neue Pflegefamilien.

Einer Einladung der Plauener Erziehungsberatungsstelle folgend, wollen wir im August auch hier unsere Arbeit vorstellen und eine geeignete Zusammenarbeit ausloten. Die Kollegen wünschten sich bereits, dass wir im Rahmen der laufenden Pflegeelternschulung der Beratungsstelle bereits eigens den neuen Pflegeeltern unsere Unterstützungsangebote darlegen. Und vielleicht wird man, mit der ein oder anderen Familie, auch gleich konkrete Übergänge verabreden. Für die zweite Jahreshälfte 2017 stehen noch andere Austausche mit Fachkräften auf dem Programm, die wir noch nicht vorwegnehmen möchten.


Konzeption "Dialogkultur"

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Dialogkultur
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